Japanese | English

トップページへ戻る

詳細

   
フルテキストURLC070012000003.pdf ( 1.3MB ) 公開日 2010-12-10
タイトル神の大いなる戯れ : ヤーコプ・ベーメにおける「創造」の問題
タイトルヨミカミ ノ オオイナル タワムレ : ヤーコプ ペーメ ニオケル ソウゾウ ノ モンダイ
タイトル別表記Gottes groSSes Spiel
作成者岡村, 康夫
作成者ヨミオカムラ, ヤスオ
作成者別表記Okamura, Yasuo
作成者所属山口大学人文学部
内容記述(抄録等)Jakob Böhmes Gedanken über „Schöpfung” haben drei Wendepunkte: (1) aus dem „Ungrund” ereignet sich der „Grund”, (2) im „Grunde” oder in der „ewigen Natur”werden Engel geschaffen und (3) durch den „Abfall Luzifers”werden Himmel und Erde hervorgebracht. Jedes Bewegen dieser drei Schöpfungen ist letzten Endes eine Kreisbewegung, die bei Jakob Böhme auch „Spiel” genannt wird. (1) Gottes Urstand, wo aus dem Nichts das Etwas sich ereignet, wird insbesondere „Gottes Spiel” genannt, indem dort alle Kräfte im Gleichgewicht sind und sich im Kreise bewegen. (2) Alle Engel sind eigentlich „Instrumente” von Gottes „Liebe=Spiel” und dienen zur Vergrößerung seiner Freuden. (3) Himmel und Erde werden zur Wiederherstellung der wonnevollen glechgewichtigen Welt durch Gott geschaffen, und so ist auch der Mensch „Instrument Gottes” zur neuen Schöpfung. Also haben alle diese drei Schöpfungen überhaupt als „Spiel” sich ereignet und vollziehen eigentlich Kreisläufe. Aber keiner dieser Kreise ist in sich geschlossen, sondern zu einer anderen, neuen Schöpfung geöffnet. Also macht das Bewegen im Ganzen eine „Spirale” aus, wie Victor Weiss gesagt hat. Wir haben dieses Bewegen im Ganzen, das alle drei Wendepunkte enthält, „Gottes großes Spiel” genannt. Alles ereignet sich durch dieses und in diesem großen Spiel, und also bewegt es sich, um schließlich in die wonnevolle Zirkelbewegung als „Spiel” zurückzukehren. Sogar die christliche teleologische Denkweise kann mit diesem „großen Spiel Gottes” erläutert werden: „Finsternis und Leiden” besetzen unsere Welt im Allgemeinen, und hier regt sich gleichsam eine Gleichgewichts-Empfindung Gottes, der die verlorene „Temperatur” wiederherstellen will. Das teleologische geradlinige Bewegen aus Finsternis zu Licht, oder durch Leiden zu Freuden wird also als ein Glied in der Kette der Wiederherstellungen des Gleichgewichtes betrachtet. Von diesem Gesichtspunkt aus ist das Urbild allen Wesens überhaupt ein zirkulierendes als „Spiel” Alles spielt, kreist, wiederholt sich und bewegt sich spiralig. Wir m6chten Erscheinung eine Urerscheinung allen Wesens nennen. Diese ist zwar der christlichen Denkweise etwas fremd, aber sie wurde durch grundliches Zurückgehen in das „Nichts der Gottheit” erreicht. Und so finden wir darin auch einen Berührungspunkt mit anderem religiösem Leben, z.B. buddhistischem.
本文言語jpn
主題哲学・倫理学
資料タイプtext
ファイル形式application/pdf
出版者山口大学哲学研究会
出版者ヨミヤマグチ ダイガク テツガク ケンキュウカイ
NII資料タイプ紀要論文
ISSN0919-357X
NCIDAN10403441
学内刊行物(紀要等)山口大学哲学研究
掲載誌名山口大学哲学研究
掲載誌名別表記The philosophical studies of Yamaguchi University
12
開始ページ27
終了ページ50
発行日2005-02
著者版/出版社版出版社版
リポジトリIDC070012000003
地域区分山口大学
URIhttp://www.lib.yamaguchi-u.ac.jp/yunoca/handle/C070012000003